Regionalliga 2017/18

Soll die Regionalliga so reformiert werden, dass die jeweiligen Meister sicher aufsteigen?

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Macaroli
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Regionalliga 2017/18

Beitrag von Macaroli » Di 31. Okt 2017, 16:44

Die zweite Mannschaft des Hamburger SV hat aktuell einige Punkte Vorsprung in der RL Nord. Dazu kommt, dass die HSV-Bubis den besten Sturm und die beste Abwehr stellen. Gut möglich, dass sie in der Aufstiegsrelegation dabei sein werden.

Etwas, was mir bei Engergie Cottbus fast schon als sicher erscheint. Aus 13 Spielen in der RL Nordost resultieren 12 Siege und ein Unentschieden. Bei einer Regionalliga-Reform wäre die Nordost-Liga eine Leidtragende, aber eigentlich ist es ein Witz, dass Cottbus möglicherweise trotz dieser Dominanz nicht aufsteigen könnte. Nach gerade mal 13 Spieltagen ist oben aber schon so ein wenig die Luft raus. Dynamo Berlin, Lok Leipzig und andere sind alle nicht soweit auseinander, aber es wird wahrscheinlich maximal nur die goldene Ananas für Platz 2.

Im Westen ist es dagegen enger. Mit Uerdingen (erinnert sich noch jemand an das Wunder von der Grotenburg?) führt ein bekannter Name die Tabelle an, aber Letztjahresmeister Viktoria Köln ist nur einen Punkt dahinter und auch die weiteren Teams sind noch nicht so weit weg. Diese Liga verspricht Spannung. Sehr Schade finde ich aber, dass der Traditionsverein RW Essen eher wieder Richtung Abstiegsrägne trudelt, ich dachte, dort wäre so etwas wie Aufbruchstimmung. Sieht aber nicht so aus, als ob in naher Zukunft mehr als die Regionalliga für Essen herausspringen könnte.

Die RL Südwest hatte letzte Saison 2 Aufstiegsrelegationsplätze, welche beide nicht aufstiegen. Die leidtragenden Mannheim und Elverserg sind zwar wieder oben mit dabei, aber andere bekannte Namen schieben sich gerade auf die ersten beiden Positionen: Saarbrücken und Kickers Offenbach. Das klingt von den Namen her nach mehr als nur vierter Liga. Vor allem Saarbrücken, welches bereits auf Platz 1 ist, könnte einen schönen Vorsprung bis Weihnachten haben. Ihnen fehlen sogar noch 2 Spiele auf die Verfolger.

Und zum guten Schluss die RL Bayern. Hier sammelt sich wirklich viel Dorf- und vereinzelt Profivereine. Wobei die Profivereine in diesem Fall in der Regel die zweiten Mannschaften sind. Als Bayern-Fan würde ich mir wünschen, dass die 60er es mit dem Aufstieg packen. Auf Dauer würde es dem Verein nicht gut tun, wenn sie in der Liga verbleiben. Aber es schaut ja schon mal gar nicht so schlecht aus, was die Meisterschaft angeht. Die Liga ist bald in der Halbzeit und man hat, nach einem kleinen Durchhänger (Niederlagen bei Augsburg II und gegen Bayern II), immer noch 5 Punkte Vorsprung und sie haben sich wohl auch wieder gefangen.
Ich hatte vor der Saison ein Angebot aus England. Wäre ich bloß hingegangen. In England ist Fußball wenigstens noch Männersport - und nichts für Tunten. (Axel Kruse)

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kaffeesturm
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Re: Regionalliga 2017/18

Beitrag von kaffeesturm » Do 2. Nov 2017, 01:47

Ich wohne in Hörweite der Grotenburg ;) . Uerdingen auf Platz Eins (das Torverhältnis könnte noch wichtig werden, sie gewinnen immer 1:0), Fortuna Düsseldorf ebenso, es läuft hier in der Ecke 8-) . Gladbach ist auch schnell zu erreichen.

Nun, ein Aufstieg ist Pflicht nach soviel Spieltagen. Und da wäre ich für eine 3. Liga mit 20 oder gar 22 Mannschaften, damit auch genug absteigen können.
Es kann nicht sein, das eine so aussergwöhnliche Leistung, den ersten Platz zu schaffen in einem 18er Feld, was manche vielleicht nur einmal schaffen, mit zwei Spielen zerstört werden kann.

Soki@Work

Re: Regionalliga 2017/18

Beitrag von Soki@Work » Do 2. Nov 2017, 08:28

War nie ein Freund DIESER AufstiegsPlayOffs - für 3 v 6 (50%) stehen nach einer Top-Saison mit leeren Händen dar :-( Las/hörte auch von einer Drittliga-Reform mit 22 o 24 Mannschaften u 5 direkten Absteigern bzw. Aufsteigern aus den RL (Meister). Mal sehn, fänd ich gut.

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ccfcsvw
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Re: Regionalliga 2017/18

Beitrag von ccfcsvw » Fr 3. Nov 2017, 23:46

Wenn man wollte, könnte man eine Aufstockung der 3. Liga ja sehr einfach erreichen: Man lässt einfach schon diese Saison alle Meister der RL aufsteigen, bleibt aber bei den 3 Absteigern, und schon hat man nächste Saison 22 Vereine in der 3. Liga. Von denen kann man dann auch 5 absteigen lassen. Wenn man lieber 5 aus 24 absteigen lassen will, wiederholt man das 3 runter, 5 rauf halt noch für ein zweites Jahr.

Ich finde jedenfalls, wer seine jeweilige Liga gewinnt, sollte direkt aufsteigen können und nicht noch erst durch ein Playoff müssen.

Eine ähnliche Problematik gibt's übrigens im Norden auch eine Liga tiefer: Die Meister der Oberligen aus Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein steigen auch nicht direkt in die RL Nord auf, sondern müssen gemeinsam mit dem Zweiten aus Niedersachsen in eine Aufstiegsrunde (der Erste aus Niedersachsen steigt dagegen direkt auf).
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Re: Regionalliga 2017/18

Beitrag von Macaroli » Mo 6. Nov 2017, 08:16

Bisher war es ja so, dass jede Art von Veränderung abgewiegelt wurde. Und daran sieht man auch, dass die Meinung der Vereine wichtig ist, aber wenn man alleine die Regionalliga-Vereine befragt, dann greift man natürlich zu kurz. Weil dann hat man 2/3 von Vereinen, welche gar nicht das Ziel haben im Profifussball zu spielen. Vereine wie Pipinsried oder Seligenporten haben nicht die Hauptsorge, wie man als Meister aufsteigt. Für solche Vereine ist der aktuelle Status der Höhepunkt des zu erreichenden. DFB-Präsident Grindel beruft sich vor allem auf die Klein-Vereine in der 4. Liga. Bei einer Reform, in der die Regionalligen (auf 3 oder 4 Staffeln) reduziert würde, wären diese Vereine gefährdet abzustürzen.

Verlierer bei dem Ganzen sind die Meisteranwärter der jeweiligen Ligen. Oft sind das größere Vereine, die eigentlich bereits unter Profibedingungen arbeiten. Waldhof Mannheim konnte nun schon mehrere Jahre erfolgreich "gefangen" werden. Feine Sache, wenn die irgendwo auswärts spielen, dann ziehen sie die Zuschauer an. In der RL Bayern können manche Vereine einen Großteil ihres Saisonetats mit dem Heimspiel gegen 1860 München bestreiten. Die würden sich auch weiterhin darüber freuen. Klar, dass hier keine Mehrheit zu erwarten ist, die sich ins eigene Fleisch schneiden würde. Und von der Sicht der Kleinvereine ist das auch absolut zu verstehen.

Gleichzeitig will die 3. Liga nicht aufstocken. Momentan sind es 20 Vereine. Auch hier wehrt man sich gegen eine Veränderung. Die Saison beginnt bereitws im Juli und geht bis Mai. Dort sind die Anzahl der Spiele bereits relativ hoch. Nochmal 4 dazu wären eine gewisse Belastung. Spiel man lange in den möglichen Pokalwettbewerben sind über 50 Spiele drin. Wobei ich glaube, das könnte noch gehen. Doof wäre natürlich eine Abstiegsregelung mit den letzten 5 Teams als Absteiger. Dann könnte man des Öfteren wahrscheinlich im Februar klar erkennen, wer das erste Abstiegsteam sein wird. Oder nehmen wir mal den 1. FC Köln aus der ersten Liga. Wenn die mit ihren 2 Punkten aktuell wüssten, sie müssen vor 5 anderen Vereinen landen, dann könnten die es jetzt bald stecken, es überhaupt zu versuchen.

Jetzt aber gibt es zumindest eine Reformankündigung. Noch ist offen, in welche Richtung es gehen könnte, aber immerhin tut sich was.

Ich denke ja, dass man grundsätzlich über den Unterbau noch einmal nachdenken muss. Sprich, wenn die Regionalligen bei 5 Staffeln bleiben, sollte irgendwann noch einmal ein viertklassiger Unterbau eingezogen werden, der dann in 2 Staffeln ausgespielt werden könnte. Unsere Spielsysteme sehen traditionell einen geregelten Auf- und Abstieg vor. Ich würde das Beibehalten. Aber sehe Modelle von 5 Absteigern aus einer Liga fast genauso problematisch wie dass nur der Meister möglicherweise, vielleicht aufsteigt. Die Ligen sollten nicht zum Tretminenfeld für Teams werden, die mal schwächeln und dann Absteigen, weil sie eben der 5te Verein sind, der unten drin hängt, aber eine Durchgängigkeit sollte eben auch geährleistet werden.
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Re: Regionalliga 2017/18

Beitrag von Macaroli » Sa 9. Dez 2017, 18:00

Diese Woche hat man sich beim DFB Gedanken über den Aufstieg in die 3. Liga gemacht. Klar ist aber, dass man nur eine Kompromiss- bzw. Übergangsregelung verabschiedet hat.

Die Regelung sieht vor, dass 2018/19 und 2019/20 vier Mannschaften aus den fünf Regionalligen hoch sollen. Es soll dabei direkte Aufsteiger geben. Aber da geht das Dilema schon weiter. Direkt aufsteigen wird 2018/19 der Meister der RL Südwest. Im Jahr danach bekommt dies (auch oder statt dessen?) die RL Nordost. Dann wird es wohl in jedem Jahr noch einen weiteren direkten Aufsteiger geben, der voll sportlich, gelost wird (!) Aus der Presse lese ich dann noch, dass der verbliebene Platz (das ist dann wohl der 4te Aufsteiger) dann aus den verbliebenen Regionalliga-Meistern (evtl. einem Vizemeister) doch wieder im Play-Off ausgespielt wird. Aber, die Play-Off-Verlierer bekommen dann das automatische Aufstiegsrecht in der kommenden Saison. Ich nehme mal an, dass dies so gemeint ist, dass dies für den Fall greift, dass sie nochmal Meister werden. Und nicht die ganze Liga, aber das ist nicht wirklich ausformuliert gewesen.

Es sieht so aus, als wenn hier die Sportpolitik stark am machen war. Es ist ein Kompromis, der aber zeigt, dass niemand etwas von dem abgeben will, was er hat.
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Re: Regionalliga 2017/18

Beitrag von ccfcsvw » Sa 9. Dez 2017, 20:53

Der große Wurf ist dieser Kompromiss jedenfalls nicht. Spätestens in zwei Jahren geht die ganze Debatte wieder von vorne los, und irgendwie bezweifle ich, dass die dann gefundene Lösung wesentlich besser sein wird.
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Re: Regionalliga 2017/18

Beitrag von Werder Downunder » So 10. Dez 2017, 13:22

Macaroli hat geschrieben:Diese Woche hat man sich beim DFB Gedanken über den Aufstieg in die 3. Liga gemacht. Klar ist aber, dass man nur eine Kompromiss- bzw. Übergangsregelung verabschiedet hat.

Die Regelung sieht vor, dass 2018/19 und 2019/20 vier Mannschaften aus den fünf Regionalligen hoch sollen. Es soll dabei direkte Aufsteiger geben. Aber da geht das Dilema schon weiter. Direkt aufsteigen wird 2018/19 der Meister der RL Südwest. Im Jahr danach bekommt dies (auch oder statt dessen?) die RL Nordost. Dann wird es wohl in jedem Jahr noch einen weiteren direkten Aufsteiger geben, der voll sportlich, gelost wird (!) Aus der Presse lese ich dann noch, dass der verbliebene Platz (das ist dann wohl der 4te Aufsteiger) dann aus den verbliebenen Regionalliga-Meistern (evtl. einem Vizemeister) doch wieder im Play-Off ausgespielt wird. Aber, die Play-Off-Verlierer bekommen dann das automatische Aufstiegsrecht in der kommenden Saison. Ich nehme mal an, dass dies so gemeint ist, dass dies für den Fall greift, dass sie nochmal Meister werden. Und nicht die ganze Liga, aber das ist nicht wirklich ausformuliert gewesen.

Es sieht so aus, als wenn hier die Sportpolitik stark am machen war. Es ist ein Kompromis, der aber zeigt, dass niemand etwas von dem abgeben will, was er hat.
Ich glaube Du hast die Regelung ein klein wenig misverstanden. Ich habe das so gelesen, daß die Regelung für die RL Meister der jeweiligen Saison gilt und so aussieht:

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                  2018/2019                                      2019/2020
Direkt:     RL Südwest                             RL Südwest
            RL Nordost                             Verlierer des Losentscheid 2018/2019
            Losentscheid (Nord/West/Bayern)        Verlierer des Losentscheid 2018/2019
Play-Off:   Verlierer des Losentscheid             RL Nordost – Gewinner Losentscheid 2018/2019
Die RL Südwest bekommt aufgrund ihrer Größe und Bedeutung einen garantierten Aufsteiger in beiden Saisons. Sie verlieren also die Aufstiegschance für den Zweitplatzierten, dafür steigen die Meister der beiden Saisons aber garantiert auf.

Die RL Nordost bekommt einen garantierten Aufstiegsplatz für die Saison 2018/2019, muss dafür aber 2019/2020 in die Play-off Spiele.

Der letzte direkte Platz für die Saison 2018/2019 wird dann zwischen den drei verbliebenen RL (Nord, West & Bayern) ausgelost.
Die beiden Verlierer dieses Losentscheides müssen den vierten Aufsteiger in einem Play-off ausspielen. Der Verlierer des Play-off schaut in die Röhre.

In der nächsten Saison, 2019/2020, bekommen dann die Meister der 2019/2020 Saison aus den RL die in 2018/2019 im Play-Off waren die direkten Aufstiegsplätze neben der RL Südwest. Die 2019/2020 Meister der RL die im Vorjahr direkt aufgestiegen sind (RL Nordost und Loswinner) müssen dafür ins Play-Off.

In einem konkreten Beispiel, bei dem die RL Bayern den Losentscheid für 2018/2019 gewinnt sieht das dann so aus:

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                  2018/2019                                      2019/2020
Direkt.     RL Südwest                             RL Südwest
            RL Nordost                             RL Nord
            RL Bayern                              RL West
Play-Off:   RL Nord – RL West                      RL Nordost – RL Bayern
Der Meister der RL Nord oder RL West, der das Play-Off in 2018/2019 verliert hat also Pech, es sei denn sie schaffen es tatsächlich in der nächsten Saison 2019/2020 direkt noch einmal Meister zu werden.

Gut finde ich an dieser Regelung, daß immerhin 3 der 5 RL Meister wissen, daß sie durch die RL Meisterschaft den Aufstieg geschafft haben. Schlecht ist, dass es immer noch ein Play-Off gibt und somit immer noch ein RL Meister den verdienten Lohn für eine erfolgreiche Saison nicht erhält.

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Re: Regionalliga 2017/18

Beitrag von kaffeesturm » Mo 11. Dez 2017, 21:09

Ihr könnt euch garnicht vorstellen, wie sehr ich "Kompromisse" inzwischen zum würgen finde. :evil:
Und genau so ein, Entschuldigung, beschissenes, viel zu kompliziertes und ungerechtes Konstrukt kommt dann dabei heraus.
Die eine RL kriegt direkte Aufsteiger, die andere nicht? Ja Hallo?
Bessere Lobbyarbeit, mehr Gewicht, soll so etwas zählen im Sport?
Ich höre besser auf, das wird dem Forumsniveau heute sonst eh nicht mehr gerecht.

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Re: Regionalliga 2017/18

Beitrag von Lok » Mo 11. Dez 2017, 22:53

Ich bin ehrlich gesagt überrascht, wie gut die Regelung ist.
Man muss ja auch bedenken, dass der Südwesten wesentlich mehr Vereine und Mannschaften hat, als die anderen Staffeln. Deswegen hatte der Südwesten bisher 2 Teilnehmer an der Relegation, was aber auch nicht funktioniert hat, da teilweise beide gescheitert sind.
So gesehen ist die neue Regelung mit 4 Aufsteigern schon mal ein großer Fortschritt.

Dass man dann in Zukunft 4 Staffeln einführen will, finde ich auch sehr sinnvoll. 3 Staffeln gab es ja schonmal: Nord+Nordost, West+Südwest, Süd (Bayern, Ba-Wü, Hessen). Aber bei 3 Staffeln sind die Staffeln einfach zu groß, der regionale Bezug ist nicht mehr richtig da. Außerdem sind 3 Aufsteiger an dieser Nahtstelle einfach zu wenig.

Ich bin aber gespannt, wie sie die Aufteilung in 4 Staffeln hinkriegen, das wird ne harte Nuss.

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