Bewusste Schwächung nationaler Konkurrenten

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Re: Bewusste Schwächung nationaler Konkurrenten

Beitrag von diyx » Fr 29. Apr 2016, 17:23

Interessant, dass der Spiegelartikel die 50+1-Regel anspricht. Leider sind es gerade die "Traditionsvereine" und deren Fans, die krampfhaft daran festhalten...

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Macaroli
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Re: Bewusste Schwächung nationaler Konkurrenten

Beitrag von Macaroli » Fr 29. Apr 2016, 18:30

Freut mich, dass wieder Schwung in diesen Thread kommt. Die Niederlagen von Dortmund in Liverpool und Bayern bei Atletico wirken bei mir auch noch nach und sind sehr frisch. Zeigt aber auch, mit wem wie in Konkurrenz stehen.

Hummels wäre das Format an Spieler gewesen, welches den Bayern in Madrid gut geran hätte. Letztes Jahr schon stolperte der FC Bayern, weil er gegen Barca nicht die nötige Spielerdecke hatte (auch wenn es abartig viele Verletzungen waren). Grundsätzlich muss ein Wechsel von Hummels zum FC Bayern möglich sein. Und ich sehe hier nicht vordergründig das Interesse daran, dass Dortmund geschwächt wird, wie es der Spiegel-Artikel andeutet.
Wenn irgendein Konkurrent den Münchnern doch zu nahe kommen sollte, kann der FC Bayern ja immer noch einfach deren beste Spieler wegkaufen, so wie im Fall Mats Hummels. Egal, ob sie in München überhaupt dringend benötigt werden.
Aber gut, da wird es immer gegensätzliche Meinungen geben. Und wenn man sich einen festen Glaubenssatz gefasst hat, dann weicht man auch nur ungern davon ab. Da nehm ich mich nicht aus. Aber das löst natürlich die Frage nicht.

Auch als Bayern-Fan ist es nicht wünschenswert, wenn der Abstand zum Rest der Liga irreal groß ist. Ich bin froh, dass Dortmund so stark war in diesem Jahr, so dass man zumindest noch denken konnte, es könnte zumindest kippen. Jetzt 3 Spieltage vor dem Ende ist die Meisterschaft nur aller Wahrscheinlichkeit eintschieden. Zumidndest rechnerisch hat es der BvB so lange offen gehalten. Aber man kann auch nicht davon ausgehen, dass Dortmund immer so dran bleibt.

Die Frage ist: Was ist die Lösung?
Ich höre keinen einzigen Lösungsansatz raus. Ich kann nur vermuten, dass man gerne hätte, dass Bayern sich freiwillig zurück halten soll. Aber im Ernst, das kann die Lösung nicht sein. In ganz Europa kümmert das keinen Vereinsmanager, wenn hier irgendjemand Rücksicht nimmt. Das wäre so, als wenn man ein Spiel spielt, bei dem man sich aber selbst beschränkt, während sich die anderen ins Fäustchen lachen.

Ich habe Verständnis für den BvB. Sie haben sehr viel richtig gemacht in den letzten Jahren, aber sie müssen ihre Spieler sobald sie ein gewisses Level erreicht haben immer wieder abgeben. Keineswegs nur an Bayern. Und der BvB ist finanziell zwar stärker geworden, aber sie müssen sich Spieler holen, die eben doch ein ganzes Finanzsegment unter den Top-Vereinen Europas ist. Ich sags mal so als Beispiel: Bayern kann für einen Weltklassemann 40 Mio. € oder auch ein wenig mehr investieren. Diese Spieler sind so bekannt und meist auch so stark, dass das Risiko da was falsch zu machen relativ gering ist. Der BvB kauft die Perspektivleute im Rahmen 10 - 20 Mio. € - manchmal aber auch deutlich drunter, deren Entwicklung ist nicht klar abzusehen. Das kann auch mal total daneben sein (Immobile) oder eben ein wenig dauern (Mkhitaryan oder Aubameyang). Ich gebe zu, die Borussia hat es schwerer. Und die Vereine, welche nach dem BvB kommen, für die es es national nochmal verzwickter.
Ich hatte vor der Saison ein Angebot aus England. Wäre ich bloß hingegangen. In England ist Fußball wenigstens noch Männersport - und nichts für Tunten. (Axel Kruse)

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Re: Bewusste Schwächung nationaler Konkurrenten

Beitrag von valhalla » So 1. Mai 2016, 01:27

Naja, wenn er wirklich zum FC Bayern wechselt, ist das ein harter Schlag für den BVB. Wobei dieser jetzt noch Geld für diesen Wechsel bekommt, nächstes Jahr nicht mehr.
Aus Sicht der Bayern: Wir brauchen einen Top-IV, da haben wir die größten Probleme im Kader.
Aus Sicht des BVB: Sch....e schon wieder einer den uns die Bayern wegholen.
Aus Sicht des Spielers: Ich will Titel gewinnen und ich will Geld verdienen. Beim FC Bayern geht beides besser als in Dortmund ...

Das ist nur eine sehr gekürzte Version vieler Überlegungen, aber sein wir uns ehrlich, wenn man als Spieler in Deutschland Titel holen will muss man zum FCB, da führt kein Weg dran vorbei. Denn am Ende einer Karriere wird ein Spieler an Titeln gemessen, es ist einfach so. Da hört sich dann z.B. 5x Meister, 4x Cupsieger, 3x CL-Sieger besser an als 4x Vize, 4x Cupfinalist und 3x CL-Halbfinale, und verdient hat man auch besser.

lg
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Re: Bewusste Schwächung nationaler Konkurrenten

Beitrag von julianomm » So 1. Mai 2016, 08:10

Der Artikel ist einfach zu genial, um ihn nicht zu posten

Rummenigge: "Hummels spielt nächste Saison neben Götze"
und später: Alles in allem sei Mats Hummels genau der Spielertyp, den der Verein gesucht habe: "Ein Schlüsselspieler unseres stärksten Konkurrenten."
http://www.der-postillon.com/2016/04/ru ... chste.html

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Re: Bewusste Schwächung nationaler Konkurrenten

Beitrag von diyx » So 1. Mai 2016, 08:41

Der Postillon ist schon immer ziemlich bayernfeindlich eingestellt. Aber immerhin sind einige Artikel dann doch ganz witzig :D

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Re: Bewusste Schwächung nationaler Konkurrenten

Beitrag von ccfcsvw » So 1. Mai 2016, 13:03

Schon lustig, der Artikel. Aber ich denke nicht, dass Hummels bei den Bayern zum Bankdrücker verkommt. Ich denke eher, dass Hummels und Boateng dann für die nächsten Jahre sowohl bei Bayern als auch in der Nationalmannschaft die Stamm-Innenverteidigung bilden werden.
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Re: Bewusste Schwächung nationaler Konkurrenten

Beitrag von Xell » Sa 28. Mai 2016, 12:11

Tja - Dortmunds Wechsel ist fix. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er Stamm spielen wird neben Boateng. Damit hat der FCB meiner Meinung nach das beste Innenverteidigerpärchen der Welt an Land gezogen, und wenn man überlegt, dass beide noch recht jung sind, dürften sie da lang ihre Freude dran haben.

Dass das am Ende wieder als bewusste Schwächung der Dortmunder ausgelegt werden kann bzw. wird ist auch klar, aber da hab' ich mich inzwischen mit abgefunden. ;)

Da es den Thread gibt, hier noch zwei statistische Auffälligkeiten, die in die gleiche Richtung gehen:

Dortmund schwächt Bayer04:
Es kam Castro (Spielanteile ungefähr wie bei Götze beim FCB), konkretes Angebot für Toprak liegt vor (Bayer blockt noch ab, da Ablöse zu niedrig) und laut heutigen Medien gab es auch Gespräche mit Bellarabi (Spieler lehnte ab).

Guardiola schwächt Real:
Als Ex-Barca-Mann scheint Guariola bei Real wildern zu wollen. angeblich gab es Angebote für Cristiano Ronaldo, Kroos, Modric, Varane und zwei weiteren, also bei insgesamt sechs Spielern der Königlichen. Gut - das sind Spieler, die hätte wohl jeder Club gerne in der Mannschaft, aber es ist schon auffällig, dass er nicht bei Messi, Neymar oder Suarez nachfragt...

So - so viel um Thema Verschwörungstheorien.

Bei Licht betrachtet ist es bis dato eine Top-Transferperiode für die Bundesliga, sowohl bei Bayern, als auch bei Dortmund, Schalke (Heidel und Weinzierl) und Gladbach (45 Mio für Xhaka, Rode kommt wohl für 8 Mio, dazu eventuell noch Kramer) sehe ich Potential zur Steigerung. Auch bei Leverkusen wird es bergauf gehen mit dem Geld aus den Spielerverkäufen und Aranguiz, der wieder fit geworden ist.
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Re: Bewusste Schwächung nationaler Konkurrenten

Beitrag von Patrick » Sa 28. Mai 2016, 13:54

Xell hat geschrieben: Dortmund schwächt Bayer04:
Es kam Castro (Spielanteile ungefähr wie bei Götze beim FCB), konkretes Angebot für Toprak liegt vor (Bayer blockt noch ab, da Ablöse zu niedrig) und laut heutigen Medien gab es auch Gespräche mit Bellarabi (Spieler lehnte ab).
Castro hat weit häufiger gespielt als Götze diese Saison ! Am Anfang fand ich das auch mega Kritisch aber finde Castro hat sich unter Tuchel sogar weiterentwickelt.
Toprak habe ich gar nicht verstanden, finde der passt nicht zum BVB das wäre wohl wirklich einzig eine Schwächung gewesen.

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Re: Bewusste Schwächung nationaler Konkurrenten

Beitrag von Zarastro » Mi 1. Jun 2016, 15:10

Xell hat geschrieben: Da es den Thread gibt, hier noch zwei statistische Auffälligkeiten, die in die gleiche Richtung gehen:

Dortmund schwächt Bayer04:
Es kam Castro (Spielanteile ungefähr wie bei Götze beim FCB), konkretes Angebot für Toprak liegt vor (Bayer blockt noch ab, da Ablöse zu niedrig) und laut heutigen Medien gab es auch Gespräche mit Bellarabi (Spieler lehnte ab).
Ich bin mir ziemlich sicher, dass entweder du oder Xell in der Vergangenheit auf Gerüchte, dass Bayern z.B. an Dortmundspielern wie Gündogan und Hummels interessiert entgegnet haben, dass nur tatsächlich realisierte Transfers zählen würden. Dementsprechend sollten wir erst einmal abwarten, welche dieser Spieler tatsächlich wechseln, ich persönlich gehe nur von höchstens einem Transfer aus.

Man kann über dieses Thema endlos diskutieren, was sicherlich auch daran liegt, dass die Realität wahrscheinlich weniger eindeutig. Ich würde mich als einen relativ vernünftigen BVB-Fan bezeichnen, natürlich voreingenommen, aber ich bin auch kein hoffnungsloser Fußballromantiker und meine Weltsicht ist auch nicht eingeteilt in gute Dortmunder- böse Bayern. Ich gehe nicht davon aus, dass Rummenige un Co. in München generalstabsmäßig den Untergang des BVB planen und dass jeder Transfer für sich sportlich Sinn macht, darüber wurde schon diskutiert. Am Ende bleibt aber das Bild bestehen, dass Bayern nun seit 2013 dem BVB 3 absolute Leistungsträger abgekauft hat und der BVB seitdem nicht mehr an die internationale Spitzenleistung der Saison 2012/13 anknüpfen konnte. In den anderen Ligen gab es einen vergleichbaren Wechsel zwischen den zwei Topteams meines Erachtens nicht, was sicherlich auch an deren finanziellen Möglichkeiten liegt. Dass nun Bayern dem BVB einen seiner letzten Topspieler abkauft, nachdem man die Lücke wieder ein wenig schließen konnte, sollte auch zu denken geben.

Besonders ärgert mich auch im Nachhinein der Götze-Transfer. Natürlich konnte der BVB mit seiner Ablösesumme Aubameyang und Mkhitaryan kaufen, was sich sowohl sportlich als auch finanziell gelohnt hat. Wenn man aber von dem sicherlich nicht ungewollten Effekt absieht, den BVB auf seinen Platz verwiesen zu haben absieht, war der Transfer eigentlich für alle Beteiligten ein riesiger Flopp. Götze (der sich seinen Wechsel natürlich auch gut hat bezahlen lassen) wurde angeblich mit der Aussage geködert, dass ihn Guardiola unbedingt haben wollte, was nachweislich nicht stimmte. Als Ergebnis hat die Entwicklung eines enorm vielversprechenden Talentes stagniert und hätte er nicht das Siegtor gegen Argentinien geschossen, sähe es noch deutlich schlechter aus, es ist schwer vorstellbar, dass es ihm ähnlich unter Klopp ergangen wäre. Auch für Bayern war dieser Transfer symptomatisch, denn es bestand ja durchaus die Chance, stattdessen Neymar zu verpflichten. Aber anstatt diese Chance zu nutzen und durch diesen Transfer auch mal ein Zeichen zu setzen und auf dem Südamerikanischen Markt zu punkten, wählt man lieber die heimische Variante. Mit dieser Strategie ist Bayern groß geworden, aber wenn sie tatsächlich den Anspruch haben, mit Barca und Real in einem Atemzug genannt zu werden, dann müssen sie auch mal bei den Transfers mutiger werden.

PS: Ich bin nicht sicher, ob das hier reingehört, aber der Economist hat einen interessanten Artikel über Bayerns starke Stellung in der Bundesliga und die damit verbundenen Vor- und Nachteile.

http://www.economist.com/blogs/gametheo ... 4f0f060a07

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Re: Bewusste Schwächung nationaler Konkurrenten

Beitrag von Lok » Mi 1. Jun 2016, 19:15

Doch der Artikel ist sehr interessant und passt auch gut zum Thema.

"Clubs in other countries have enjoyed spells of supremacy, such as Italy's Juventus, England's Manchester United and Spain's Barcelona and Real Madrid. But none have been as dominant for so long."

Es geht darum, dass es auch in anderen Ländern schon ähnliche Vormachtsstellungen gegeben hat, wie die von Bayern in Deutschland. Aber keine dieser Vormachtsstellungen dauert schon so lange an wie die von Bayern München.

"Bayern Munich have won nearly half the domestic league titles since the formation of the Bundesliga in 1963, taking home 13 of the last 20. Bookmakers give the Bavarian side an 85% chance of winning their fifth championship in a row next year."

Interessant ist auch, dass die Konkurrenz zwischen Bayern und Gladbach aus den 70ern aufgegriffen wird.

"Subsequently, any side with substantial revenues could quickly outstrip its rivals, as Bayern did in the 1970s: located in one of Germany’s wealthiest areas, their home venue the Olympiastadion boasted a capacity twice that of their closest rivals, Borussia Mönchengladbach. They hoovered up three of the nation's brightest young players—Franz Beckenbauer, Uli Hoeneß and Gerd Müller—from other youth set-ups. That trio, along with three other Bayern players, won their country the World Cup in 1974 and their club three consecutive European Cups from 1974 to 1976."

Damals hat Bayern Gladbach vor allem hinter sich gelassen, weil sie die doppelte Stadionkapazität hatten. Außerdem hatten sie ein glückliches Händchen beim Einkauf von jungen Spielern. Allerdings kamen diese Spieler noch von relative unbedeutenden Vereinen.

Die Methode sich beim direkten nationalen Konkurrenten zu bedienen und diesen damit zu schwächen, kam wohl erst später. Das ist inzwischen auch schon Konsens in allen deutschprachigen Medien, nur hier im Forum gibt es immer noch Leute, die das bestreiten.

Bayern hat Elber geholt und damit das magische Dreieck beim VfB Stuttgart kaputt gemacht. Sie haben Ballack und Ze Roberto geholt und damit Leverkusen geschwächt. Bei Bremen und Wolfsburg haben sie auch eingekauft. Jetzt ist es eben Dortmund (Götze, Lewandowski, Hummels). Es ist eben immer genau der Verein, der gerade am nächsten an den Bayern dran ist.

Sie haben damals sogar den KSC in die zweite Liga getrieben. Der KSC hatte eine gute Phase mit Europapokalauftritten und dann hat Bayern einen talentierten Spieler nach dem anderen weggeholt. Kahn, Scholl, Oliver Kreuzer, Tarnat, Thorsten Fink.

Aber man muss auch vorsichtig sein. Natürlich haben sie Götze geholt, um Dortmund zu schwächen. Aber gleichzeitig sind sie davon ausgegangen, dass Götze auch eine Verstärkung in München sein kann. Dass er sich nicht durchsetzt war nicht geplant und jetzt zu behaupten, sie holen einen Spieler, nur um Dortmund zu schwächen, mit dem sie aber gar nicht planen...... das wäre schon sehr spekulativ.

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