Kostenbeteiligung der Bundesligaclubs an Polizeieinsätzen

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Re: Kostenbeteiligung der Bundesligaclubs an Polizeieinsätzen

Beitrag von Lok » Do 1. Mär 2018, 11:27

Ein sehr interessantes Thema. Tendenziell tendiere ich auch dazu die reichen Bundesliga-Vereine an den Kosten zu beteiligen. Aber ich gebe auch zu, dass das wahrscheinlich zu kurz gedacht ist. Vor allem so lange es sich um Vereine handelt oder um GmbH's, die zu 100% in Besitz der Vereine sind.

Für den Fall, dass die 50% + 1 Regel abgeschafft wird und sich die Bundesliga für Investoren öffnet, sollte die öffentliche Hand hier meiner Meinung eine klare Linie ziehen.
Bei der Love Parade in Berlin war es ja auch so ähnlich. Anfangs wurde es als Demonstration angesehen, aber später als kommerzielles Event, also musste die Love Parade für die Kosten von Müllbeseitigung usw. aufkommen.

Spätestens wenn die Vereine in Investorenbesitz sind, fällt für mich diese rote Linie. Es geht ja jetzt schon fast nur noch um kommerzielle Interessen. Diese Investoren wollen ja mit der Bundesliga Geld verdienen. Wenn sie aber auch damit Geld verdienen, dass jedesmal größere Sicherheitsgefahren auftreten, dann sollen sie doch die Kosten für die Sicherheit bitte auch selber tragen.

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