Doping im Fußball!?

Diskussionen über die 5JW der Saison 19/20,
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welche dann 21/22 in der CL/EL spielen
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Doping im Fußball!?

Beitrag von Lok » Fr 25. Jan 2013, 18:42

http://www.spiegel.de/sport/sonst/eufem ... 79320.html

"In diesem Land traut sich niemand an die Götter heran", sagt der frühere spanische Radprofi José Manzano in Bezug auf die Fußballprofis, die er bei Fuentes gesehen haben will und die im Prozess ab Ende Januar nach Auskunft der Madrider Staatsanwaltschaft keine Rolle spielen werden. Eufemiano Fuentes ist keiner dieser Götter mehr. Immerhin.

interessant auch, dass nie namen von fußballern fallen. selbst bei spiegel online wird nicht spekuliert, wer denn von real madrid gedopt hat. aber ich bin mir sicher, das phänomen doping im fußball gab es nicht nur bei real madrid, das gab oder gibt es in ganz spanien, ja in ganz europa und auch in deutschland.
ich frage mich, wann die blase platzt, in der der fußball in bezug auf doping sitzt.

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Re: Doping im Fußball!?

Beitrag von Xell » Fr 25. Jan 2013, 20:44

Ich bin da gar nicht so sicher. Im Gegesatz zu Radfahren, das reiner Ausdauersport, ausgelegt auf eng begrenzte, endlos zu wiederholende Bewegungen, ist der Fußball deutlich vielseitiger und beansprucht Technik, Taktik und eine ganze Reihe verschiedenster Muskelgruppen. Dazu geht es bei der körperlichen Vorbereitung nicht primär um Ausdauer, sondern um Exposivität. Die besten und stärksten Fußballer einer Mannschaft sind nur in den seltensten Fällen ihre fittesten.

Insofern bewirkt das Doping beim Radfahren eine enorme Leistungssteigerung, während es im Fußball sicher in Nuancen helfen, aber letztendlich nicht allzu groß ins Gewicht fallen würde.

Ansonsten finde ich deine Aussage, du seist dir sicher, dass europaweit flächendeckend im Fußball gedopt wird schon etwas gewagt, ohne dass du dazu auch nur eine einzige Quelle nennst. Und ja - die Aussage eines verprellten Dopers aus der Radfahrerszene, der nicht Mal Namen nennt (vielleicht eben, weil die Sache nur erfunden ist und er wegen Verleumdung dran wäre?), zählt in meinen Augen nicht als seriöse Quelle.

Dass aufgrund von Fuentes' Aussage jetzt nicht plötzlich in den Medien wild spekuliert wird, empfinde ich ehrlich gesagt als extrem lobenswert und nicht als seltsam. Allerdings dürfte da eher der reine Selbstschutzgedanke bei den Medien eine Rolle spielen, weniger der moralische Ansatz - wie gesagt: Rufmord und Verläumdung sind strafbar, und da keinerlei Beweise vorliegen...
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Re: Doping im Fußball!?

Beitrag von Lok » Fr 25. Jan 2013, 21:52

Xell hat geschrieben:ist der Fußball deutlich vielseitiger und beansprucht Technik, Taktik und eine ganze Reihe verschiedenster Muskelgruppen. Dazu geht es bei der körperlichen Vorbereitung nicht primär um Ausdauer, sondern um Exposivität. Die besten und stärksten Fußballer einer Mannschaft sind nur in den seltensten Fällen ihre fittesten.
das ist das standardargument gegen doping im fußball. das wird immer und immer wieder wiederholt. bis vor kurzem habe ich das auch noch geglaubt.
aber mal ganz ehrlich, wer hätte denn vor 10 jahren erwartet, dass quasi der ganze radsport verseucht ist?
in anderen sportarten wurde/wird auch gedopt. schwimmen, leichtatlethik, gewichtheben usw. nur ist das eben nicht mehr in den medien. und die entsprechenden verbände, siehe auch UCI sind oft nur wenig an aufklärung interessiert.

ich spreche nicht von flächendeckendem doping. aber ich bin mir sicher, dass es über 3 bescheuerte profis von real madrid, die kunden von fuentes waren hinausgeht.

wir sprechen hier nicht über tischtennis. also ausdauer spielt im fußball eine ganz erhebliche rolle. außerdem kann über doping auch die regenerationsfähigkeit verbessert werden (gerade bei englischen wochen sehr wichtig) und auch der muskelaufbau wird beschleunigt (vielleicht eine möglichkeit in der reha oder der saisonvorbereitung).
natürlich kann man viele sachen beim fußball nicht über doping beeinlflussen. aber wenn es einen positiven aspekt hat, gibt es bestimmt leute, die die paar extra-prozent rausholen wollen.

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Re: Doping im Fußball!?

Beitrag von Cirdan » So 27. Jan 2013, 12:14

Was mich teilweise nachdenklich macht, ist dass zumindest in den 80ern und teilweise in den 90ern Doping auch im Fußball nachweislich weit verbreitet war (siehe zB http://www.spiegel.de/sport/fussball/do ... 88953.html). Von daher trifft das Argument "niemand machts weil bringt ja garnichts" zumindest so simpel nicht zu - auch wenn ich ebenfalls glaube, das die Kosten-Nutzen-Rechnung im Fußball eine andere ist als zB im Radsport oder auch im Bodybuilding (Den Nutzen halte ich im Fußball für geringer, daher wiegt das Risiko des Skandals schwerer). Auch gibt es im Fußball keine oder kaum Blutkontrollen, was bedeutet, dass viele Mittel nicht effektiv kontrolliert werden.

Nichtsdestotrotz fände ich eine weite Verbreitung von Doping im Fußball heutzutage überraschend. Im Radsport und in anderen Sportarten gab es da immer wieder Skandale, auch im Fußball gab es Skandale, da ging es dann aber zumindest seit der Juventus-Geschichte ende der 90er eher um Bestechung und Spiele-verschieben. Ich denke, wenn Doping systematisch durchgezogen würde, würden wir auch davon mitbekommen. Auf der anderen Seite fände ich es genauso überraschend, wenn es überhaupt keine Fälle geben würde. Tatsächlich wird auch bei den Kontrollen die es gibt ab und an mal was gefunden, regelmäßig entschuldigt über Nasensprays oder Haarwuchsmittel.

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Re: Doping im Fußball!?

Beitrag von Sonnengott » So 27. Jan 2013, 17:38

Doping im Fußball bringt doch nichts - das Zeug muss in die Spieler! ;) (Den alten Spruch konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.)

Das mit der Kosten-Nutzen-Rechnung ist so eine Frage. Sicherlich haben die meisten Dopingmittel in Sportarten, in denen es fast vollständig auf Ausdauer, Kraft oder Schnelligkeit ankommt, einen direkteren Einfluss auf die Leistung. Andererseits sind die Geldbeträge, um die es im Radsport (ganz zu schweigen von Gewichtheben oder Bodybuilding) geht, ein Witz gegen die Summen, die im Spitzenfußball üblich sind. Und damit steigt auch der Erfolgsdruck. Wenn eine bessere Physis einen Vorteil bringen kann, wird es immer Leute geben, die diese durch unlautere Mittel schaffen wollen. Dabei denke ich nicht nur an den Spieler an sich, sondern ebenso an Verantwortliche in Vereinen, die den Erfolg um jeden Preis haben wollen.

Gerade angesichts der Tatsache der fehlenden Blutkontrollen würde es mich nicht im geringsten wundern, wenn bestimmte Dopingmethoden schamlos angewendet werden. Das Risiko, etwa mit Blutdoping aufzufliegen, ist quasi Null. Wundern würde mich allerdings schon, falls in der näheren Zukunft ein echter Dopingskandal aufträte. Dazu ist bei den zuständigen Stellen einfach nicht der Wille erkennbar, konsequent zu kontrollieren.

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Re: Doping im Fußball!?

Beitrag von desch » So 27. Jan 2013, 19:01

Ehrlich gesagt muss ich hierbei zustimmen was man vorher schon gesagt hat. Einerseits finde ich das Doping nur begrenzteren Einfluss auf das Spiel nimmt da Ausdauer und Physis im Vergleich zu Technik nicht so dominieren.
Allerdings stimmt es auch, das wohl gedopt wird. Und zumindest relativ einfach gedopt werden kann ist wohl kaum von der Hand zu weisen. Wenn man bedenkt wie ''einfach'' im Radsport gedopt werden konnte trotz stärkerer Kontrollen als wir es wohl im Fussball momentan haben.

Ich denke mir auch, das solange keine wirklich verbreiteten Doping Skandale ans Licht kommen, die FIFA oder UEFA nichts unternehmen werden. Da dies wohl einen massiven Imageschaden für den Fussball zur Folge hätte. Erst wenn so einer sich abzeichnet kann ich mir vorstellen das sie aktiv werden. Dafür sind die auch einfach zu reaktiv.

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Re: Doping im Fußball!?

Beitrag von Zarastro » So 27. Jan 2013, 22:00

Andererseits sind die Geldbeträge, um die es im Radsport (ganz zu schweigen von Gewichtheben oder Bodybuilding) geht, ein Witz gegen die Summen, die im Spitzenfußball üblich sind.
Man sollte aber auch nicht vergessen, dass Athleten in der Regel auch aus finanziellen Gründen unerlaubte leistungssteigernde Mittel einnehmen. Gerade im Radsport kann man nur gutes Geld verdienen, wenn man ganz vorne mit dabei ist, während man im Fußball eventuell bereits als Bankhocker viel verdienen kann. Warum sollte ein Fußballprofi seine Karriere riskieren, wenn er sowieso genug verdienen kann? Sicher, Ehrgeiz kann zu Fehlern verleiten und ich will gar nicht ausschließen, dass es unter den Profis manche schwarzen Schafe gibt (Immerhin gibt es Brandstifter und Leute, von denen es heißt, sie hätten mit Minderjährigen geschlafen, das ist keine Spitze gegen den FCB, sondern die sind mir gerade eingefallen.), aber flächendeckend wie beim Radsport, der ja richtig verseucht ist, wird dies bestimmt nicht der Fall sein.

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Re: Doping im Fußball!?

Beitrag von garfield335 » Mo 28. Jan 2013, 17:10

Xell hat geschrieben:Ich bin da gar nicht so sicher. Im Gegesatz zu Radfahren, das reiner Ausdauersport, ausgelegt auf eng begrenzte, endlos zu wiederholende Bewegungen, ist der Fußball deutlich vielseitiger und beansprucht Technik, Taktik und eine ganze Reihe verschiedenster Muskelgruppen. Dazu geht es bei der körperlichen Vorbereitung nicht primär um Ausdauer, sondern um Exposivität. Die besten und stärksten Fußballer einer Mannschaft sind nur in den seltensten Fällen ihre fittesten.

Insofern bewirkt das Doping beim Radfahren eine enorme Leistungssteigerung, während es im Fußball sicher in Nuancen helfen, aber letztendlich nicht allzu groß ins Gewicht fallen würde.

Ansonsten finde ich deine Aussage, du seist dir sicher, dass europaweit flächendeckend im Fußball gedopt wird schon etwas gewagt, ohne dass du dazu auch nur eine einzige Quelle nennst. Und ja - die Aussage eines verprellten Dopers aus der Radfahrerszene, der nicht Mal Namen nennt (vielleicht eben, weil die Sache nur erfunden ist und er wegen Verleumdung dran wäre?), zählt in meinen Augen nicht als seriöse Quelle.

Dass aufgrund von Fuentes' Aussage jetzt nicht plötzlich in den Medien wild spekuliert wird, empfinde ich ehrlich gesagt als extrem lobenswert und nicht als seltsam. Allerdings dürfte da eher der reine Selbstschutzgedanke bei den Medien eine Rolle spielen, weniger der moralische Ansatz - wie gesagt: Rufmord und Verläumdung sind strafbar, und da keinerlei Beweise vorliegen...
Es hilft sehr wohl, wenn man auch noch in der 90igsten Minute einen Sprint von 100m in unter 11sekunden schafft.

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Re: Doping im Fußball!?

Beitrag von garfield335 » Mo 28. Jan 2013, 17:13

Cirdan hat geschrieben:Was mich teilweise nachdenklich macht, ist dass zumindest in den 80ern und teilweise in den 90ern Doping auch im Fußball nachweislich weit verbreitet war (siehe zB http://www.spiegel.de/sport/fussball/do ... 88953.html). Von daher trifft das Argument "niemand machts weil bringt ja garnichts" zumindest so simpel nicht zu - auch wenn ich ebenfalls glaube, das die Kosten-Nutzen-Rechnung im Fußball eine andere ist als zB im Radsport oder auch im Bodybuilding (Den Nutzen halte ich im Fußball für geringer, daher wiegt das Risiko des Skandals schwerer). Auch gibt es im Fußball keine oder kaum Blutkontrollen, was bedeutet, dass viele Mittel nicht effektiv kontrolliert werden.

Nichtsdestotrotz fände ich eine weite Verbreitung von Doping im Fußball heutzutage überraschend. Im Radsport und in anderen Sportarten gab es da immer wieder Skandale, auch im Fußball gab es Skandale, da ging es dann aber zumindest seit der Juventus-Geschichte ende der 90er eher um Bestechung und Spiele-verschieben. Ich denke, wenn Doping systematisch durchgezogen würde, würden wir auch davon mitbekommen. Auf der anderen Seite fände ich es genauso überraschend, wenn es überhaupt keine Fälle geben würde. Tatsächlich wird auch bei den Kontrollen die es gibt ab und an mal was gefunden, regelmäßig entschuldigt über Nasensprays oder Haarwuchsmittel.
Radsportler haben schon immer gedopt, nur war das früher ganz legal. In den 50iger haben sie sich vor allen Augen sich selbst Spritzen in den Hintern gesteckt.
heute geht das nicht mehr.

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Re: Doping im Fußball!?

Beitrag von Macaroli » Fr 8. Feb 2013, 09:22

Doping ist wohl überall möglich, wo zumindest ein kleiner Nutzen herausgezogen werden kann. Siehe z. B. auch den Bericht Doping im Schach? Und das finanzielle Argument ist doch auch beim Fußball wichtig. Gut, in der 1. Liga verdient man in Deutschland auch als Bankdrücker genug. Aber irgendwo ist immer der Übergang zum finaniziellem Wohlstand über die Kariere hinaus. Vielleicht ist dies in der zweiten Liga, vielleicht in der Dritten.

Natürlich kann man viele wesentlichen Sachen im Fußball durch Doping nicht erreichen, aber Ausdauer und Kraft spielen auch eine Rolle. Von daher denke ich, einen gewissen Bodensatz an Dopingsündern wird es wohl geben. Ein flächendeckendes Dopen, das Dimensionen wie im Radsport hat (hier kann wohl kaum ein Spitzenfahrer der letzten Jahrzehnte frei von jeglichem Verdacht sein), ist es nicht. Und bei den Personen, welche nun sehr halbgar Beschuldigungen äußern fängt es ja bereits an. Ich möchte nichts banalisieren, aber wenn der Radprofi José Manzano bei Fuentes Fußballer gesehen und erkannt hat, soll er doch einfach mal aussagen, um wen es sich handelt. Fuentes hat für sich so entschieden, nicht weiter zur Aufklärung beizutragen (soweit zumindest mein Wissensstand). Ähnlich wie Armstrong, der zwar zur persönlichen PR bereit war, aber Namen und Hintergründe schuldig bleiben wird. Solange sich da nichts ändert wird kaum Licht ins Dunkel kommen.

Ich persönlich hatte Radsport vor Jahren auch noch gerne als TV-Ereignis angeschaut. Daran habe ich nun jegliches Interesse verloren. Ja, ich hoffe eigentlich sogar, dass inklusive UCI und Tour de France - Durchführung alles zusammenbricht. Damit man Demütig wieder bei Null anfangen kann (ich weiß, das ist völlig verträumte Naivität, die in 100 Jahren nicht eintreten wird).

Beim Fussball erwarte ich so etwas nicht. Aber diverse Aussagen von Blatter deuten auch nicht gerade auf eine erhöhte Kampfbereitschaft gegen das Doping hin. Nein, es errinnert eher an die Haltung des UCI-Präsidiums (so viel im Dunklen lassen wie möglich).
Ich hatte vor der Saison ein Angebot aus England. Wäre ich bloß hingegangen. In England ist Fußball wenigstens noch Männersport - und nichts für Tunten. (Axel Kruse)

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